15.07.2016 10:40
Staff, International Camp
Von: Edith Wendler

Susanne das Schaf in Not

Ja, auch am Bucher Berg gibt es manchmal Dramen. Erst diese Woche spielte sich eines ab! Lest hier das Tagebuch des armen Schafs Susanne...


Dienstag: 22.15 Uhr

Gestern Abend war ich mit meiner Herde noch ein wenig rumstreunern. Ganz weit hinten lachte mich ein Löwenzahn an, Karl unser Leithammel wartne mich. Doch ich dachte nur noch an meinen Abendschmaus. Wagemutig hoppelte ich den Löwenzahn an. „Oh Nein, ich stecke fest“. Das Herz rutschte mir in die Wolle. Ich war gefangen. Je mehr ich versuchte mich zu befreien, wickelten sich Schnüre um meinen gesamtes Hinterteil.

Dienstag: 23.50 Uhr

Ich blöckte so laut ich konnte, die ganze Nacht. Im Mondschein sah ich zwei menschliche Schatten, welche mich blöd angafften. „Helft mir doch ihr Idioten“, dachte ich mir. Es war aussichtslos...

Mittwoch: 8 Uhr

Alter, ich war so heiser und mittlerweile glotzen mich 5 beknackte Zweibeiner in komischen grünen Pullis an.

Mittwoch: 9 Uhr

4 der komischen Menschen statteten mir einen Besuch ab und erblickten meine verzweifelte Lage. Aber sie dampften wieder ab.

Mittwoch: 9.30 Uhr

Schon wieder diese Grünpulliträger. Diesmal war jedoch noch ein anderer komischer Kauz am Start. Mit seiner grünen Latzhose jagte er mir echt Angst ein. Doch als er sich zu mir hinabbeugte und mich sanft am Rücken streichelte, checkte ich sofort: Das ist mein Retter! Nach kurzer Zeit war ich befreit und konnte zurück zu meiner Herde hoppeln, was mir ganz schön peinlich war. Vor Erleichterung ließ ich noch einen schleichen. Safety!

Nach einer wahren Begebenheit, verfasst vom Staff

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